Der Bullfrog

Bezeichnung: Fortgeschrittenes Bodenabwehrsystem
Hersteller: Konstruktsiya Korovova.
Herkunftsland: UdSSR.
Serienfertigung seit: Sowjetisches Kriegswerk.
Wichtigste Merkmale:
- Tucha PVS 5-7-Kanone
- Truppentransportsystem CC98 „Hlopushka“
- Raupenketten, die sich bei Bodenkontakt automatisch ausfahren
- Abschreckungslackierung „Haifischzahn“
- Fahrgastraum für fünf Personen


Der Bullfrog KDB-2 ist ein ungewöhnliches geländegängiges Sturmlandungsboot, das über eine beachtliche Luftabwehrkapazität verfügt. Das in Kiew ansässige Konstruktionsbüro Kazminov hat mit diesem besonderen Modell seine Monopolstellung als bevorzugter Konstrukteur und Hersteller von Militärfahrzeugen der Sowjetunion nahezu gefestigt; das Fahrzeug hat sich in mehr als sieben Jahren erbitterter Kämpfe auf der ganzen Welt immer wieder als nützlich erwiesen.

Der Bullfrog KDB-2 ersetzt den Flak-Laster der Sowjetunion durch ein amphibisches Fahrgestell, einen experimentellen Truppentransportmechanismus und ein neues, dynamisches Design.
Der Bullfrog ist eine amphibische Variante des veralteten sowjetischen Flak-Lasters und verfügt über eine spezialisierte Version der Flugabwehrwaffe seines Vorgängers, kombiniert mit einer innovativen Infanterie-Abschussvorrichtung: das Truppenverlegungssystem „Hlopushka“ (Teil CC98-HTDS), im Volksmund auch als „Menschenkanone“ bekannt.Wie der Name schon andeutet, ist diese Vorrichtung in der Lage, einen Mann etwa tausend Meter weit zu schleudern, wo er mit einem Standardfallschirm hinter die Frontlinien abgesetzt werden kann. Die Sicherheitsbilanz dieses unorthodoxen Transportsystems verbessert sich von Jahr zu Jahr um 40 %, was seinen Erfinder sicherlich begeistert hätte, den legendären Zirkusdirektor und Patrioten Arkady Ilyushin, der die tragische Jungfernfahrt des „Bullfrog“ überlebt hatte.
Ein heftig diskutierter Nebeneffekt des CC98-HTDS ist, dass die Druckkammer in der Praxis einen so hohen Druck in den Abschussmechanismen erzeugt, dass die Truppen das Fahrzeug während Kampfeinsätzen nur verlassen können, indem sie in den Lauf geschleudert werden. Nach Feldversuchen wurden strenge Vorschriften erlassen, wodurch die Beschwerden sowjetischer Rekruten über Nackenverletzungen, Übelkeit, Höhenangst oder allgemeines Unwohlsein beim Einsatz dieses Systems erheblich gemildert wurden. Gemäß neuen Kampfvorschriften wird der „Bullfrog“ nun zum Standard, mit entsprechenden Anpassungen für größere Passagiere wie ausgebildete „Kriegsbären“ und „Tesla-Trooper“. Das Innere der Kanone ist gefettet, um sicherzustellen, dass diese Streitkräfte bei der Reibung während des Abschusses weniger leicht in Brand geraten.

Die Alliierten Streitkräfte sind dafür bekannt, Bullfrogs als vorrangige Ziele zu betrachten, da ihre gefährlichen Flugabwehrkanonen die feindliche Luftfahrt beeinträchtigen. Hier ist ein erster Prototyp ohne Amphibienfähigkeit zu sehen.
Abgesehen von seiner Rolle als Truppentransporter ist der Bullfrog mit der „mächtigen, wenn auch konventionellen“ PVS 5-7 Tucha-Kanone, die schnelle Luftziele mühelos verfolgen und den Himmel mit Metallsplittern füllen kann, die Flugzeugrümpfe und Cockpits gleichermaßen effektiv zerreißen können. Das Fahrzeug selbst ist robust und wendig und eignet sich hervorragend zur Sicherung von Küstengebieten. Seine geländegängigen Ketten rasten automatisch ein, sobald das Fahrzeug den Kontakt mit festem Boden erkennt, was den Einsatz des Bullfrogs erheblich erleichtert. Dies, verbunden mit der attraktiven und patriotischen Standardlackierung des Fahrzeugs, hat folglich viele sowjetische Bürger dazu bewogen, sich bei den Streitkräften zu melden, in der Hoffnung, Bullfrog-Pilot zu werden. Tatsächlich sind Bullfrog-Bediener dafür bekannt, im Kampf enthusiastisch und offen zu sein, selbst unter Druck. Sie neigen dazu, ihre Unterstützungsrolle auf dem Schlachtfeld mit großem Stolz zu erfüllen.

Die Aufklärung auf dem Schlachtfeld hat zumindest folgende Fakten über die Bullfrogs zutage gefördert:
- Kann keine Bodenziele angreifen– Der Bullfrog ist im Wesentlichen ein gepanzertes Fahrzeug, das zwar gegen Kleinkaliberwaffen widerstandsfähig ist, aber anfällig für Panzerabwehrfeuer ist. Zudem ist seine Hauptwaffe ausschließlich für die Luftabwehr ausgelegt, was bedeutet, dass der Bullfrog nicht auf feindliche Bodentruppen zurückschlagen kann.
-Der bemerkenswerte „Kanonenmann“– Zusätzlich zu seiner Flak-Stellung verfügt der Bullfrog über den „Kanonenmann“ Hlopushka, der Infanterie in die Schlacht oder auf taktisch vorteilhaftes Gelände befördern kann. So kann die Infanterie beispielsweise auf erhöhtes Gelände, über feindliche Basisverteidigungen hinweg, vom Meer zum Land und vieles mehr geschleudert werden. Die Infanterie springt automatisch mit dem Fallschirm auf den Abschusspunkt ab.
-Einziger Ausweg– Man muss bedenken, dass, sobald Infanterieeinheiten in einen Bullfrog einsteigen, der „Kanonenmann“ der einzige Ausweg ist – abgesehen vom Tod. Daher ist es wenig sinnvoll, den Bullfrog als Landungsboot in Gebieten mit starker Flugabwehr einzusetzen.
-Serienproduktion – Bullfrogs können in einer Waffenfabrik oder auf einer Marinewerft gebaut werden und sind sowohl zu Lande als auch zu Wasser einsetzbar. In beiden Fällen gehört der Bullfrog zu den besten Mitteln der Sowjets im Kampf gegen die Luftwaffe.
