C&C: Commandobot

Command & Conquer: Commandobot, der unbekannte Vorläufer von Renegade

Lange vor „Command & Conquer: Renegade“ spielte Westwood Studios bereits mit der Idee, uns direkt auf das Schlachtfeld von C&C zu versetzen.

Im Jahr 1997 entwickelte das Studio „Command & Conquer: Commando“, eine technische 3D-Demo für die erste PlayStation. Ein Build vom 14. Juli 1997, der Jahre später wiederentdeckt und veröffentlicht wurde, ermöglicht es uns heute, diesen erstaunlichen Meilenstein in der Geschichte der Serie zu betrachten.

Der Prototyp ist noch sehr rudimentär: Man kann darin insbesondere den Commandobot und den Jagdpanzer 'Fackel der Erleuchtung' von Nod sehen, verschiedene 3D-Umgebungen ausprobieren und sogar eine seltsame Sequenz namens „Jogging Around Atlanta“ entdecken.

Doch hinter diesen wenigen Experimenten verbirgt sich bereits eine wesentliche Idee: „Command & Conquer“ aus der Perspektive einer Person zu erleben, anstatt die Einheiten aus der Vogelperspektive zu befehligen.

Die dabei aufgetretenen technischen Grenzen veranlassten Westwood schließlich dazu, eine eigene 3D-Technologie zu entwickeln: W3D, die einige Jahre später zur Engine von Command & Conquer: Renegade wurde.

„Commandobot“ ist also nicht wirklich ein eingestelltes C&C-Projekt, sondern vielmehr einer der ersten Prototypen, die den Weg für „Renegade“ ebneten. Eine kleine Kuriosität aus dem Jahr 1997, die zeigt, dass Westwood sich bereits damals vorstellte, wie ein „Command & Conquer“ aussehen könnte, das man direkt im Herzen der Schlacht erlebt.

Willkommen zurück, Commandobot.